So richtig funktioniert das hier nach dem neuen WordPress-Update nicht. Oder es liegt an den ständigen Gewittern. Eines davon hat mich auf die Idee zu diesem post gebracht. Mal gucken, ob ich das Video hochziehen kann. Mühsam, aber doch. Das WLAN ist dauernd weg.

 
Ich habe das kleine Gewitter-Video mit der EOS RP gemacht. Und es wurde mir plötzlich abgebrochen. Das hatte ich auch noch nie. Aber das Rätsel war schnell gelöst, denn die Erklärung bekam ich von der Kamera gleich mitgeliefert: Die von mir verwendete SD-Karte ist zu lahm! Als ich die RP gebraucht gekauft hatte, habe ich eine alte noch vorhandene 16 GB-Karte eingelegt. Die 16 Gigabyte reichen mir immer, weil ich ja nie lange Videos machen und die Fotos immer gleich zu Hause auf den PC spiele und die Speicherkarte wieder lösche. Worauf ich noch selten geachtet habe, sind Schreib- und Lesegeschwindigkeit. Allerdings war mir schon klar, dass ich eine bessere Karte haben möchte. Sie steht schon auf meinem Geburtstagswunschzettel *lach*. Kurz und gut – 30MB/s sind Steinzeit. In der EOS R7 habe ich schon längst bessere und schnellere Karten. Was ich aber auch nicht wusste, ist Folgendes: Wenn man zwei unterschiedliche Speicherkarten in derselben Kamera hat – die R7 hat zwei Kartenslots – dann sind beide Karten nur so schnell wie die langsamste der beiden. Gut zu wissen.

Die meisten von euch werden eine SD-Karte in ihrer Kamera haben. {Secure Digital Memory Card = sichere digitale Speicherkarte} Habt ihr sie euch schon einmal genau angeguckt und wisst ihr, was die verschiedenen Zahlen und Buchstaben bedeuten? Ich nehme jetzt einfach mal die antike aus der EOS RP raus und – ach du Schreck, jetzt fällt mir wirklich erst auf, wie antik die ist. Selbst der Sicherungsschieberegler links (gelb) wurde von mir schon mit einem Papierchen verstärkt.

Schau wir uns das mal an:

  1. Das ist die maximal Lesegeschwindigkeit, also wie schnell die Karte am PC ausgelesen wird. Nicht gerade berauschend.
  2. Maximale Kapazität, hier 16 Gigabite oder 16.000 Megabyte (Ich habe noch welche mit 4 GB) *lol*
  3. Die Klasse 10 sagt etwas über die Schreibgeschwindigkeit aus und ist eigentlich veraltet, aber fast immer noch zu finden.

Es gibt mittlerweile drei verschiedene Geschwindigkeitsklassen, die aber vermutlich langfristig durch die neueste Angabe (V-System) abgelöst werden.

Class 2, 4, 6, 10 (C-System): Die Zahl gibt die Geschwindigkeit in MB/s an. Beispiel: Class 10 = 10 MB/s
U1 und U3 (U-System): Die Zahl muss mit 10 multipliziert werden. Das ist die Angabe auf dieser Card.
U3 = 30 MB/s Auf dieser Card nicht vorhanden!
V6, V10, V30, V60, V90 (V-System): Die Zahl gibt die Geschwindigkeit in MB/s an. Beispiel: V90 = 90 MB/s Und diese Klassifizierung auf dieser Card schon gar nicht.

Was es mit den 200x auf sich hat, weiß ich gerade nicht 🙁

Dann sehen wir uns doch lieber mal eine aktuelle Karte an.

  1. Die Lesegeschwindigkeit ist mehr als 6-fache schneller als oben
  2. Bei einer Kapazität von 64 GB hat man für Fotos viel Platz, selbst bei den modernen Sensoren mit oft weit mehr als 20 Megapixeln pro Foto.
  3. Die Class 10 finden wir hier auch, aber „I“, U30 und V30 zeigen uns, dass die Schreibgeschwindigkeit dieser Karte in Wirklichkeit viel schneller ist. V30 ist vor allem für Videografen wichtig.
  4. Mit dieser Karte hätte ich ausgesorgt. Mit 170 MB habe ich sie im ersten Kartenslot meiner EOS R7, nur leider nicht im zweiten. Das werde ich schleunigst ändern.

Und sonst noch so? Also das Wetter ist heute echt verrückt. Ich komme mir vor, wie auf den Färöer-Inseln. Alle drei Minuten ein Schauer. Oder Gewitter. Woher ich das mit den Färöer-Inseln weiß? Erstens habe ich das mal gehört, als wir auf unserer Hurtigrutenreise auch etwas über diese Inseln erfahren haben. Zweitens lese ich gerade eine skandinavische Krimiserie und Band 3 spielt genau dort. Føroyar bedeutet auf deutsch übrigens Schafsinseln. Die Einheimischen werden Färinger genannt und – obwohl heute zu Dänemark gehörend – sprechen sie neben Dänisch eine altnordische Sprache, die mit dem Isländischen und Norwegischen verwandt ist. Wie kam ich jetzt bloß … ? Ach so, das Wetter – genau. Die Färöer liegen im Nordatlantik zwischen Schottland, Norwegen im Osten und Island im Nordwesten. Weiter nördlich befindet sich die norwegische Insel Jan Mayen im Polarmeer. 

Hat sicher niemanden interessiert – oder? Aber ich würde diese Inselgruppe wirklich gerne mal besuchen. Trotz des Regens 😉

Dieses Motiv von unserem ersten Abend auf dem Hurtigrutenschiff „Nordnorge“ hat vor zehn Jahren mal einen früheren Fotoblog als Header geziert. Ich habe es jetzt noch einmal nachbearbeitet, ist aber schwierig, weil eine reine jpg-Datei, fotografiert mit der Panasonic DMC FZ200 (eine Bridge) bei ISO 160, Blende f/4 und 1/320 Sek. Neben unserer USA-Reise war diese Reise die beeindruckendste und gleichzeitig die entspannendste überhaupt. In Bergen regnet es übrigens mindestens sooft wie auf den Färöern. Auch bei unserem Besuch. Wir starteten ja von Bergen aus nordwärts.

Bergen im Regen und ein fetter Regentropfen auf der Linse!

Ich habe die Fotos neu zugeschnitten. Das ursprüngliche 4:3-Format kann ich echt nicht mehr angucken. Hier habe ich 16:9 gewählt, einfach wegen des Motivs. Jetzt noch ein Wasserfall und dann ist gut mit der Nostalgie.